Passivhaus Technik

energyHAUS - 15 Jahre Passivhäuser für die Region Braunschweig!

Das Prinzip des KfW-40 Passivhauses

  • Im Passivhaus lassen sich alle Fenster öffnen - auch im Winter darf kurz bei offenem Fenster gelüftet werden (es muss aber nicht).
  • Passivhäuser werden aktiv und direkt spürbar gratis durch die Sonne beheizt,
  • können eine ganz gewöhnliche Architektur haben,
  • haben eine zugfreie geräuschlose Frischluft in allen Räumen,
  • benötigen eine energiesparende Heizungsanlage, z.B. Gastherme oder Wärmepumpe,
  • haben eine hervorragende Wärmedämmung mit 30cm in der Wand und 40cm im Dachbereich,
  • besitzen ein sehr gutes, pollenfreies Innenraumklima und sind damit hervorragend für Allergiker geignet,
  • heizen nicht für draußen und sparen damit Ihr kostbares Geld.

     

    Die Fakten KfW40-Passivhäuser

    Die Wärme bleibt im Haus
    Eine sehr gut gedämmte Gebäudehülle mit Dämmstärken zwischen 25 und 40cm und Fenster mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung bewirken, dass die Wärme im Haus bleibt. Für Frischluft sorgt eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung. Mehr als 80% ihrer fühlbaren Wärme muss die Abluft im Wärmeübertrager an die Zuluft zurückgeben. So wird z.B. bei 0°C Außentemperatur die kalte Frischluft allein durch die 20°C warme Abluft auf mindestens 16°C erwärmt. Nicht nur Allergiker und Asthmatiker schätzen die pollenfreie und staubarme Luft im Passivhaus. Schimmel wie bei schlechter gedämmten Häusern kann so gar nicht erst entstehen!

    Die Sonne heizt gratis
    Wärmegewinne erzielt das Passivhaus durch Fenster und die Wärmeabgabe von Personen und Haushaltsgeräten. Im Sommer verhindert eine Verschattung, z.B. Balkon oder Jalousien, die Überhitzung der Räume. In den kalten Wintermonaten wird über die Komfortlüftung außerdem noch die Zuluft erwärmt. Dadurch kann auf ein separates Heizsystem verzichtet werden.

    Die langjährigen Messungen im ersten Passivhaus Deutschlands in Darmstadt-Kranichstein belegen es: Selbst im Jahrhundertwinter 1996/97 mit Tagesmitteltemperaturen von bis zu -14 °C war die benötigte Heizleistung in den vier Wohnungen so gering, dass man einen Raum mit 20m² Wohnfläche mit zwei Standard-75 Watt-Glühbirnen hätte heizen können. Dabei lagen die Raumlufttemperaturen in dem Vierfamilienhaus tagsüber ständig über 20 °C.

    Das Passivhaus spart Energie und Geld!
    Ist ein Passivhaus auch für Normalverdiener bezahlbar? - Ja, denn die Mehrkosten des Passivhauses für die verbesserten Fenster, für Lüftung und Dämmung werden zum größten Teil durch die Passivhaus-Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aufgefangen. Mit 50.000 Euro fördert die KfW den Bau von Passivhäusern. Der Antrag hierfür wird über die Hausbanken gestellt. Zusätzlich gibt es auch regionale Förderprogramme. Auf Dauer gesehen ist ein Passivhaus auch finanziell günstiger als ein konventioneller Neubau: Die hohe Energieeinsparung macht sich bezahlt.

    https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Neubau/Förderratgeber/index.html

    Komfort im Passivhaus sorgt für zufriedene Bewohner
    Auch wenn das Passivhaus Energie und Heizkosten spart, an einem spart es nicht: am Komfort! Passivhaus-Bewohner schätzen den hohen Wohnkomfort ihrer Häuser. Durch die gute Dämmung sind alle Raumumgebungsflächen gleichmäßig warm, auch jene, die an die kalte Außenluft angrenzen. Das schafft eine hohe Behaglichkeit. Schlechte Luft im Schlafzimmer während der Nacht, weil die Fenster wegen Frost oder Lärm nicht gekippt bleiben können, gibt es im Passivhaus dank der Komfortlüftung nicht.

    Schon über 40.000 Passivhäuser sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz bewohnt.
    Das Besondere am Passivhaus ist, dass es nicht auf eine spezielle Bauweise festgelegt ist. Es gibt Passivhäuser in Massiv-, Holz- oder Mischbauweise. Der Passivhaus-Standard setzt sich nicht nur bei Wohnhäusern durch: Es gibt schon Schulen, Kindergärten, Verwaltungsgebäude, Produktionsstätten und ein Hotel im Passivhaus-Standard.